Das Schiessen mit Pfeil und Bogen hat über Jahrtausende eine     entscheidende Rolle in der Geschichte der Menschheit gespielt,
    als Jagd- und Kriegswaffe.

    Heute ist Bogenschiessen drinnen wie draußen
    ein großer Freizeitspaß.

    Ich biete Ihnen an

  • Kurse für instinktives Bogenschiessen
  • Bogenschiessen als ergänzender Teil einer Therapie
  • Bogenschiessen als körperliches, mentales und spirituelles Medium

   
   Der Reiz im tradiditionellen Bogenschiessen liegt in der Beherrschung    eines einfachen Gerätes, das je nach meiner Verfassung und meinem    Könnens die Pfeile dort hin bringt, wo man sie hin platzieren wollte.    Die Art und Weise wie man dies tut, nennt man instinktiv.    Instinktives Verhalten istuns im Alltag nur als zu gut bekannt
   (Autofahren, Ballspielen,etc.). DieEntwicklung unserer unbewußten    Fähigkeiten und Techniken ist hier gefragt.

   Der erste Schritt ist die Wahl des richtigen Bogens und der passenden    Pfeile. Anschließend setzen wir uns mit der Handhabung und der    Technik von Pfeil und Bogen auseinander. Das kontinuierliche Üben    gibt unserem Gehirn die nötige Information, die es braucht, um in    Zukunft durch geschulte Auge-Hand-Koordination das Ziel instinktiv    zu treffen.

   Vom Scheibenschiessen zum jagdlich nachempfundenen 3D Schiessen    führt der Weg ins Freie; ganz neue äußere und innere Welten    kommen auf uns zu.

  

   Das therapeutische Bogenschiessen spricht den ganzen Menschen an.    Sowohl körperliche, als seelisch-geistige Fähigkeiten werden gefordert    und gefördert. Therapeutisch relevant sind dabei Konzentration,    Zielstrebigkeit und Wahrnehmung. Ruhe und Entspanntheit sind    Voraussetzung für das Bogenschiessen. Dies wird innerhalb einer    klaren und sicheren Struktur geübt. Bogenschiessen ist sowohl in der    Gruppe möglich, wie auch als Einzeltermin mit individuell    abgestimmter therapeutischer Ausrichtung.

   Stichwortartig möchte ich herausragende Erfahrungsbereiche in der    Auseinandersetzung mit dem Bogenschiessen nennen:

  • Erfahrung von Spannung und Entspannung
  • Spannung aufbauen und halten können
  • Körperwahrnehmungsschulung des eigenen Tonus
  • Rhythmus von Spannung und Entspannung erspüren
  • Wahrnehmung des Atemrhythmus entsprechend der Bewegung
  • Festhalten und Loslassen
  • Zielstrebigkeit, konsequent das Ziel verfolgen, das Ziel nicht aus den Augen lassen, nicht über das Ziel hinausschießen
  • Auseinandersetzung mit Misserfolg, Frustration und einem erhöhten Leistungsdruck
  • Über den „Stand“ kommen wir zu Fragen der Bodenständigkeit oder des Abgehobenseins bzw. das Finden der Inneren Mitte

   Beim gemeinsamen Schiessen wird die Wahrnehmung nach innen, wie    auch das gleichzeitige Erleben der Außenwelt geschult. Klare    Strukturen und Ruhe ermöglichen eine deutlich erhöhte    Wahrnehmung, sowohl der äußeren, wie auch der inneren Umstände    und Befindlichkeiten.

   Beobachtungen beim Bogenschiessen können hilfreiche Aspekte für    Besprechungen und Supervisionen liefern.

 
   Im Zen-Buddhismus wird das Bogenschiessen nicht vorwiegend als    körperliche Übung und sportliches Können aufgefasst. Sondern eher    als geistige Übung verstanden. Ein Instrument der    Konzentrationsübung und der Meditation.

   Eine Einheit von Körper, Geist und Bogen, eingebunden in einem    harmonischen Bewegungsablauf kann uns die innere Ruhe in der    Hektik unseres Alltages wiederfinden lassen.

   Meditativ-therapeutisches Bogenschiessen beinhaltet eine körperlich-    technische und eine meditativ-spirituelle Komponente.

   Die Verbindung von Stille und Aktivität, von Spannung und    Entspannung, von Meditation und Alltag wird beim Bogenschiessen    eingeübt.